online: Aktionsworkshop „Wirtschaft & Menschenrechte“

Veröffentlicht von LeLü Admin am

Wann:
20. November 2020 um 9:30 – 12:30 Europe/Berlin Zeitzone
2020-11-20T09:30:00+01:00
2020-11-20T12:30:00+01:00

Gemeinsam mit dem [VEN – Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V.](http://ven-nds.de/) lädt [JANUN Lüneburg e.V.](https://www.janun.de/netzwerk-projekte/janun-l%C3%BCneburg/) zum Aktionsworkshop „Wirtschaft und Menschenrechte“ ein.

Dieser Workshop findet jetzt online statt – und: als Kooperation mit [Fair in Braunschweig e.V.](http://www.fair-in-braunschweig.de)!

**Politische Veränderungen bedürfen einer starken Zivilgesellschaft!**

Wir laden Interessierte und Aktive aus der Zivilgesellschaft zu einem Aktionsworkshop ein. Mit Expert:innen wollen wir die Hintergründe verstehen und uns mit den Kernbotschaften und Forderungen der Initiative Lieferkettengesetz beschäftigen. Außerdem lernen wir verschiedene Argumentationsstränge kennen und üben das Argumentieren.
>> 1. Workshop am 13.11.2020, 9:30 bis 12:30 Uhr
https://ven-nds.de/termine/482-aktionsworkshops-wirtschaft-und-menschenrechte

In einem zweiten Workshop geht es um Aktionsmöglichkeiten für Lokalgruppen: Welche Aktionsideen gibt es? Wie kann das Thema gut rübergebracht werden? Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!
>> 2. Workshop am 20.11.2020, 9:30 bis 12:30 Uhr
https://ven-nds.de/termine/483-aktionsworkshops-wirtschaft-und-menschenrechte

**Kosten und Anmeldung**: Der Workshop ist für alle Teilnehmenden kostenfrei. Bitte meldet euch an unter cordes@ven-nds.de

**Hintergrund**
Mangelhafter Brandschutz in einer KiK-Zulieferfabrik in Pakistan führte 2012 dazu, dass 258 Menschen qualvoll starben. Beim Dammbruch einer brasilianischen Eisenerzmine starben 270 Menschen, Flüsse sind verseucht und Anwohner*innen haben kein sauberes Trinkwasser mehr – obwohl der TÜV Süd Brasilien wenige Monate vorher die Sicherheit des Damms zertifiziert hatte.

Unternehmen profitieren von den wirtschaftlichen Vorteilen eines globalen Marktes, aber lassen den Schutz von Mensch und Umwelt häufig außer Acht. Denn: Sie müssen keine Konsequenzen fürchten für Schäden, die in ihrem globalen Geschäft entstehen.

Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) und das Entwicklungspolitische Informationszentrum Göttingen (EPIZ), wie auch über 90 andere Organisationen aus den Bereichen Menschenrechte, Umwelt, Entwicklungszusammenarbeit, Unternehmensverantwortung, Gewerkschaften und Kirche, setzt sich deshalb für ein „Lieferkettengesetz“ ein (www.lieferkettengesetz.de). Ein Gesetz, das Unternehmen verpflichtet, weltweit Menschenrechte und Umweltstandards zu achten.

**Förderer**: Die Veranstaltung wird gefördert durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, Brot für die Welt/Evangelischer Entwicklungsdienst und Engagement Global im Auftrag des BMZ.

https://www.janun.de/veranstaltungen/aktionsworkshop-wirtschaft-menschenrechte/

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